Untermenü

Inhalt

GEDENKFEIER MAUTHAUSEN

Nie wieder, nicht vergessen, nicht mehr zulassen - geben wir uns ein Versprechen das Thema für die heurige Mauthausen-Gedenkfeier in der BS-Vöcklabruck.

Wir konnten in unserer Aula Frau NR-Abgeordnete Doris Magreiter, Herrn BzHptmStv Dr. Johannes Peer, Herrn Bgm Mag Brunsteiner, Integrationsreferentin Frau Petra Wimmer sowie Herrn Schmidsberger vom Mauthausen-Komitee begrüßen.

Bei dieser Feier sind wir auf Einzelschicksale eingegangen, weil die Schülerinnen und Schüler die Herzen der Zuhörer und Zuhörerinnen berühren wollten.

Hat das Leid ein Gesicht? Dann wird der Schmerz, das Leid und auch die Heldentat besser wahrgenommen.

Die Feier wurde in verschiedene Akte eingeteilt und die handelnden Personen, soweit kein Video oder Audio abgespielt wurde, erzählten in der ICH Form, dadurch hofften die Schülerinnen und Schüler durch die einzelnen Schicksale mitten ins Herz zu treffen. Das war der Plan! Mitten ins Herz

Vom Jugendlichen der mit 16 zum Soldaten wurde, bis zum Lagerältesten Cesar Orquin Serrades Außenlagers Vöcklabruck, der ein hartes Regiment unter seinen Mithäftlingen führte, und sie so wahrscheinlich vom sicheren Tod bewahrte, vom Außenlager Redl Zipf und Paul  Paul le Caer, der das Totenbuch von Redl Zipf bei seiner Flucht an sich nehmen konnte und so den Beweis lieferte, welche Greueltaten in diesem Lager passierten. 

Die Mühlviertler Hasenjagd – worüber Anna Hacklin einer Audiobotschaft darüber erzählte, wie ihre Mutter zwei Flüchtige aufnahm und ihr Leben rettete bis hin zur Audiobotschaft vonFrieda Six– die mit ihrer Familie aus Rumänien flüchtete und erzählte wie schwer es damals schon war, offene Türen ohne Misstrauen und Angst zu finden. 

Der Widerstandskämpfer Josef Pesendorfer, der in Mauthausen die letzte Vergasungsaktion leider NICHT überlebte. Weiters erzählten Schülerinnen und Schüler über den furchtbaren Appellplatz in Mauthausen und erschütterten mit dieser Erzählung die Zuhörerschaft.

Unsere Schule wird von Österreicherinnen und Österreichern aus sämtlichen Bundesländern, aber auch von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besucht. Unsere Schüler und Schülerinnen kennen im alltäglichen Leben die Probleme die zwischenmenschlich auftreten können UND sie gaben sich bei dieser Feier das Versprechen.

DIESEM HASS KEINE ZWEITE CHANCE ZU GEBEN!!